Countdown: 17 Tage bis zum Still-Leben mit Moderator Dieter Könnes
In 17 Tagen findet das Still-Leben Ruhrschnellweg auf der A40/B1 statt. Um die Zeit bis zu diesem großen Ereignis zu verkürzen, gibt es auf www.du2010.de einen Countdown bis zum Großevent auf dem Ruhrschnellweg. Als erstes hat WDR-Moderator Dieter Könnes Fragen zum Projekt und seinem Einsatz auf der Bühne Duisburg-Häfen beantwortet. Lesen Sie jetzt die Antworten des smarten Moderators.
Wie kam es zur Teilnahme am Projekt „Still-Leben Ruhrschnellweg“ am 18. Juli 2010?
KÖNNES: Als Moderator der Lokalzeit Duisburg hatte ich natürlich sehr schnell von dem Projekt erfahren, war total begeistert und habe mich dann sehr über das Angebot gefreut, als Moderator ausgerechnet auch noch auf der Duisburger Bühne dabei zu sein. Besser geht’s nicht.
Sie moderieren auf der Duisburger Bühne an der Anschlussstelle Häfen am 18. Juli 2010, freuen Sie sich?
KÖNNES: Es ist ein einzigartiges Projekt, das es so wahrscheinlich nie mehr geben wird. Es sei denn, wir erleben noch mal eine autobahnfreie Ölkrise wie 1973. Ich bin sehr gespannt, wie viele Menschen sich das nicht entgehen lassen wollen. Ich bin froh, dass ich dabei bin und freue mich sehr.
Nennen Sie drei andere Kulturhauptstadtprojekte, die Sie toll finden…
KÖNNES: In aller Kürze: 1. „SchachtZeichen“, weil es wichtig ist, die Geschichte des Ruhrgebietes zu kennen / 2. „Day of Song“ – weil es schön zu sehen (und zu hören) war, wie leicht man Menschen durch Singen zusammenbringen kann / 3. natürlich die „Loveparade“, die im Fahrwasser der Kulturhauptstadtprojekte gerade den jungen Menschen – einem Millionenpublikum – zeigen soll, was Duisburg und das Ruhrgebiet alles zu bieten hat.
Welche Erwartung haben Sie an das Event auf 60 km von Duisburg bis Dortmund?
KÖNNES: Ich habe mal ein vergleichbares Event bei einer Autobahneinweihung erlebt und kann allen nur raten: kommt und erlebt, es wird ein außergewöhnliches Erlebnis. Wann hat man mal die Möglichkeiten, auf einer Autobahn statt Hupen und Motorenlärm das Klappern von Stühlen, das Einschenken von Kaffee und das Lachen der Menschen zu hören? Das wird ungewöhnlich und interessant zugleich.
Was verbindet Sie mit Duisburg, dem Hafen der Kulturhauptstadt?
KÖNNES: Duisburg ist mein Hauptarbeitsplatz und in dieser Zeit habe ich festgestellt, dass die Stadt weitaus besser und interessanter dasteht als ihr Ruf. Natürlich leidet sie – wie alle Städte – massiv unter dem Strukturwandel im Ruhrgebiet und hat auch finanziell schon bessere Zeiten erlebt. Doch alleine der Innenhafen, wo auch unser WDR-Studio liegt, zeigt, was in Duisburg möglich ist. Vielleicht gelingt es den Städteplanern in der Zukunft ja, aus der Nähe zum Wasser nicht nur wirtschaftliches Kapital zu schlagen, sondern den Menschen mehr Lebens- und Freizeitqualität zu bieten.
Standort von Dieter Könnes:
Bühne Duisburg-Häfen
Interview: Sebastian Hiedels
Fotos: WDR





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