Countdown: 7 Tage bis zum Still-Leben mit Projektmanager Klaus-Peter Tomberg
In 7 Tagen findet das Projekt Still-Leben Ruhrschnellweg auf der A40/B1 statt. Um die Zeit bis zu diesem großen Ereignis zu verkürzen, gibt es auf www.du2010.de einen Countdown bis zum Großevent auf dem Ruhrschnellweg. Als nächstes hat Projektmanagerin Klaus-Peter Tomberg, Duisburg Marketing GmbH, Fragen zum Projekt Still-Leben beantwortet. Lesen Sie jetzt Ihre Antworten.
Herr Tomberg, Sie haben am Projektmanagement für das Still-Leben Ruhrschnellweg gearbeitet. Wie lief die Projektarbeit zu „Still-Leben Ruhrschnellweg“?
TOMBERG: Dieses Projekt ist die größte logistische Herausforderung an der ich jemals beteiligt war. Von Vorteil war dabei, dass wir in Duisburg auf der operativen Ebene sehr gut vernetzt sind und mit der Arbeitsgruppe Sicherheit und Logistik (AG-S) über eine gemeinsame Arbeitsplattform verfügen, die es so in anderen Städten kaum gibt. Ordnungsamt, Verkehrslenkung, Feuerwehr, Referat für Kommunikation, Duisburg Marketing, Kulturhauptstadtbüro, Wirtschaftsbetriebe und Polizei sowie andere externe Partner wie z. B. der StadtSportBund Duisburg arbeiten hier hervorragend zusammen. Zusätzlich mussten die Sachthemen mit den sechs (!) Arbeitsgruppen beim Veranstalter RUHR.2010 GmbH, der von ihr beauftragten Agentur TAS, den Anliegerstädten Mülheim, Oberhausen, Bochum, Gelsenkirchen und Dortmund, und vielen weitere externen Partnern abgestimmt werden. Das war eine echte Mammutaufgabe. Es hat sich dabei gezeigt, über welches ungeheure Potential diese Region verfügt
Kurz und knapp: Haben Sie Angst, das am 18. Juli 2010 etwas schief geht?
TOMBERG: Natürlich wird bei einem weltweit einmaligen Event dieser Größe etwas schief laufen. Aber ich habe keine Angst, sondern ich bin sicher, dass alle auftretenden Probleme gelöst werden können.
Welche Erwartung haben Sie an das Event auf 60 km von Duisburg bis Dortmund?
TOMBERG: Ich erwarte ein Fest der Alltagskulturen wie man es nur hier im Ruhrgebiet feiern kann, die Beiträge auf der Projektseite zeigen das bereits jetzt. Für Duisburg als westliche Portalstadt zum Niederrhein und den Niederlanden wünsche ich mir viele auswärtige Besucher, die über den Umweg dieses Festes auf der A40 Lust bekommen, unsere Stadt auch zukünftig zu besuchen. Übrigens sind wir die einzige Stadt, die durch den Partner Stadtsportbund Duisburg ein Show- und Mitmachprogramm vieler Sportarten bietet; u.a. werden Spielerinnen und Spieler unserer Fußballbundesligisten FCR 2001 Duisburg und MSV Duisburg dabei sein.
Was verbindet Sie mit Duisburg, dem Hafen der Kulturhauptstadt?
TOMBERG: Ich bin gebürtiger Duisburger und bin natürlich stolz auf die tollen Beiträge aus Duisburg im Kulturhauptstadtjahr. Ich denke, dass wir das Thema Hafen als logistischer Standort aber auch als Ort des Zusammentreffens vieler Kulturen hervorragend bespielen.
Nennen Sie drei andere Kulturhauptstadtprojekte, die Sie begeistern?
TOMBERG: Die Local Hero-Woche in Verbindung mit den Duisburger Akzenten in Ruhrort waren sehr ungewöhnlich und ein toller Erfolg. Die Eröffnung des Projektes !SING – DAY OF SONG auf dem König-Heinrich-Platz / Opernplatz und das Abschlusskonzert in der Veltins-Arena auf Schalke waren für mich Gänsehaut pur! Sicher wird auch das nächste Highlight an dem ich mitarbeite begeistern: Loveparade 2010 Duisburg – The Art of Love!
Foto: Stadt Duisburg





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