DMG stellt Duisburger Monopoly-Edition im Kultur- und Stadthistorischen Museum vor

Das beliebteste Familienspiel Deutschlands präsentiert sich mit Duisburger Motiven als 18. Städte-Edition NRW. Uwe Gerste, Geschäftsführer der Duisburg Marketing Gesellschaft, eröffnete die Pressepräsentation in der Ausstellung „Unter rauchenden Schloten. Das Ruhrgebiet im Spiel”.

„Eigentlich hat dieses Spiel eine lange Duisburger Tradition, ist es doch Ziel, möglichst viel Kohle zu machen“, erklärt Michael Tschiggerl, Pressesprecher des Spieleverlags Winning Moves.

Den „Ostbahnhof“ der bundesdeutschen Standardvariante suchen die Spieler dieser Version aber vergeblich. Nicht nur Duisburger Motive, wie etwa der Landschaftspark oder die Sechs-Seenplatte zieren Spielbrett und Verpackung, auch bei der Umgestaltung der Straßennamen und Ankerpunkte war das Team, das von der Duisburg Marketing beratend Unterstützung erhielt, sehr kreativ.

„Wir wollen Brücken schlagen“, sagt Petra Schröder, Leiterin Kommunikation der DMG, deshalb werden einige Bahnhöfe der Standardversion im Duisburger Spiel kurzerhand zum Steiger Schwanentor oder Schifferbörse. In Duisburg hat Wasser eine identitätsstiftende Komponente, besonders 2010 als „Hafen der Kulturhauptstadt“, da kümmert es auch nicht, dass man auf der Friedrich-Ebert-Brücke eigentlich kein Haus bauen kann.

Die Straßennamen der Duisburger Version repräsentieren zum einen stadtbekannte Plätze und Orte, zum anderen werden historisch charakteristische Straßenzüge eingebracht, wie etwa die Schornsteinsiedlung in der Gneisenaustraße.

Dass sich noch viele hundert andere Möglichkeiten der Straßennennungen angeboten hätten, zeigen die vielen verschiedenen Einsendungen für den Wettbewerb der DMG. Die Duisburger Benennung der Parkstraße und der Schlossallee, den beiden teuersten Straßen im Spiel sollte erraten werden.

„Unter allen Einsendungen waren genau zwei richtige Lösungen dabei“, erklärt Uwe Gerste, „deshalb haben wir uns entschlossen, nicht das Los entscheiden zu lassen, sondern beiden Gewinnerinnen eine Ausgabe des Duisburg-Monopolys zu überreichen.“

Das Spiel ist u.a. in der Tourist-Info, im RUHR.VISITORCENTER Duisburg im City-Palais und im Fachhandel erhältlich und online über die Seite www.duisburgnonstop.de bestellbar. Mehr Informationen zur Ausstellung „Unter Rauchenden Schloten“ gibt es unter www.stadtmuseum-duisburg.de.

Text und Fotos: Theresa Wohlrab

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