Frank Peter Zimmermann
Auf dem neuen Bild aus der Reihe “Here & There” ist der Geiger Frank Peter Zimmermann auf der roten Couch porträtiert. Er begann als 5-Jähriger mit dem Geigespiel und spielt heute auf einer Stradivari aus dem Jahr 1711, die einst Fritz Kreisler gehörte. Nadya Canahuati-Jahnel, geboren in San Pedro Sula, der Partnerstadt Duisburgs, ist in dieser Folge seine Couchpartnerin. Erleben Sie, welche Antworten Frank Peter Zimmermann auf die Fragen nach “Hier & Dort” und “Lebenswert” parat hält.
Frank Peter Zimmermann
Frank Peter Zimmermann geboren in Duisburg begann fünfjährig mit dem Geigenspiel und trat bereits im Alter von zehn Jahren erstmals mit einem Orchester auf. Mit elf Jahren gewann er den Wettbewerb Jugend musiziert, er kam im gleichen Jahr an die Folkwangschule in Essen und wurde dort Schüler von Valery Gradow. Seit dem Ende seiner Studien 1985, die er bei Saschko Gawriloff und Herman Krebbers fortsetzte, trat er mit den bekanntesten Orchestern und Dirigenten der Welt auf.
Nadya Canahuati-Jahnel
Nadya Canahuati-Jahnel, geboren in San Pedro Sula, Honduras, der Partnerstadt Duisburgs absolvierte 2003-2005 ein Studium bei Prof. Dieter Batzdorf an der Hochschule für Musik Hanns Eisler in Berlin. Sie ist Konzertmeisterin des Sinfónica de San Pedro Sula, Honduras.
Hier & Dort?
“Ich bin 1965 in Duisburg Meiderich geboren, also ein alter MSV Fan. Ich habe 20 Jahre lang dort gelebt, also meine Kindheit verbracht, jedoch in verschiedenen Stadtteilen. Erst in Ruhrot, dann in Buchholz und später im Wasser-Viertel hinter dem Stadttheater. Und ich fühle mich nach wie vor als Duisburger, obwohl ich bereits über 20 Jahre in Köln lebe.”
Glück?
“Die Geburt meiner beiden Söhne. Zudem gibt es Glücksmomente auf dem Podium, die wahrscheinlich nicht nachzuvollziehen sind. Wenn man zum Beispiel ein Meisterwerk von Johann Sebastian Bach oder von Beethoven spielt. Ich spiele nicht nur die Musik und habe diese im Kopf sondern ich verbinde damit auch Bilder. Ich bin mir auch sicher, dass die großen Komponisten auch die Bilder dazu gesehen haben und nicht nur einfach die Töne verfasst haben. Und in solchen Momenten gibt es manchmal Glücksgefühle, wenn man denk man fällt von einer Wolke herunter ins ewige Licht.”
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