Kölner Studenten zu Gast bei 2-3 Straßen in Hochfeld

Rund 120 Studenten der Universität zu Köln besuchten heute die Ausstellung 2-3 Straßen in Duisburg-Hochfeld. Sie trafen die Teilnehmer in ihren Wohnungen und bekamen Einblicke in das Leben der Menschen vor Ort. Bei strahlendem Sonnenschein wurde bis in den späten Nachmittag hinein im Innenhof gegrillt, diskutiert und geschrieben. Die Studentin Susanne Matschullies freut sich „dass durch solch tolle Projekte der Blick ins Ruhrgebiet gelenkt wird, dass gezeigt wird ‘hier geht was’!“

Frau Prof. Dr. Martina Fuchs des Fachbereichs für Wirtschaftsgeografie der Universität zu Köln ist begeistert von der Vielfältigkeit des Projektes. Sie lobt besonders den interaktiven Charakter der Besucherschule, des direkten Austauschs mit den Bewohnern und der Zeit für intensive Gespräche mit den Akteuren. Als Duisburgerin bewertet sie den Wandel, den das Ruhrgebiet seit einigen Jahren durchläuft, als überaus positiv und ist der Ansicht, dass diese Gegend mehr und mehr an Attraktivität gewinnt.

In der Saarbrücker Straße und der St. Johann Straße wohnen seit Jahresanfang 26 neue Bewohner. Sie wurden von dem Künstler Jochen Gerz eingeladen, im Kulturhauptstadtjahr mietfrei in der Metropole Ruhr zu wohnen und die Straße zu verändern. Diese neuen Mieter sind Teil der Ausstellung 2-3 Straßen, die in den Städten Duisburg, Mühlheim an der Ruhr und Dortmund realisiert wird. Sie schreiben mittels eines digitalen Schreibtools ein Jahr lang an einem Text. Auch die alten Mieter und die Besucher der Ausstellung sind eingeladen mitzuschreiben. Das kollektiv geschriebene Buch wird im kommenden Jahr veröffentlicht. Ziel der Ausstellung ist die Veränderung der Straßen durch die Kreativität ihrer Bewohner und Besucher.

Informationen zur Besucherschule in 2-3 Straßen erhalten Sie unter Tel. 0201/ 52313263 oder unter besucher@2-3strassen.eu.

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