Kulturhauptstadt RUHR.2010 – Duisburger Frauen mischen mit!
Der Empfang anlässlich des Frauentags im Rathaus der Stadt Duisburg am Burgplatz stand in diesem Jahr unter dem Zeichen der Kulturhauptstadt RUHR.2010. Dieser Themenschwerpunkt wurde vom Frauenbüro der Stadt Duisburg gewählt, um im Kulturhauptstadtjahr das umfangreiche Programm in Duisburg, dem Hafen der Kulturhauptstadt und inbesondere, die am Programm verantwortlich mitwirkenden Frauen, einer breiten Öffentlichkeit vorzustellen.
Premiere im Rathaus
In diesem Jahr gab es bei dem Empfang zum Frauentag eine Premiere; denn mit Oberbürgermeister Adolf Sauerland hatte zum ersten Mal ein Mann die Gelegenheit, die Veranstaltung zu eröffnen. In einer kurzen historischen Betrachtung wies er auf die Entwicklungen hin, angefangen von den Zeiten, in denen Frauen noch ohne Wahlrecht waren, bis zum heutigen Tag, wo viele Frauen in verantwortlichen Positionen in Politik, Verwaltung und Wirtschaft hervorragende Arbeit leisten.
Im Anschluss an die Grußworte des Stadtoberhauptes stellte Doris Freer, die rührige Frauenbeauftragte der Stadt Duisburg, frei nach dem Motto des Empfangs: “Kulturhauptstadt Europas – RUHR.2010 – Duisburger Frauen mischen mit” verschiedene Frauen vor, die in Duisburg an herausragenden Stellen für die Gestaltung des Duisburger Programms “Kulturhauptstadt Europas RUHR.2010″ mitverantwortlich sind und dort beispielhafte Arbeit leisten.
Kulturhauptstadtjahr RUHR.2010 im Fokus
Im Anschluss daran rückte das europäische Kulturhauptstadtjahr RUHR.2010 in den Mittelpunkt des Interesses. Dr. Söke Dinkla, die Leiterin des Duisburger Kulturhauptstadtbüros der Metropole RUHR.2010, präsentierte eine Zusammenfassung des Duisburger Gesamtprogramms “Duisburg – Hafen der Kulturhauptstadt” und versämte dabei nicht, auch einen kurzen Abriss über die bisherigen Evens in den ersten zwei Monaten und einen Ausblick auf den Rest des Kulturjahres zu geben.
Doris Freer erläuterte danach den sogenannten „Frauenkulturfahrplan“, den Programmschwerpunkt angesichts des internationalen Frauentags. Der Frauenkulturfahrplan ist ein, von den kommunalen Gleichstellungsstellen der Ruhrgebietsstädte gemeinsam entwickeltes Programm, das die Frauenkultur mit all ihren Facetten im Ruhrgebiet darstellt. In Duisburg wurden dazu drei Projekte entwickelt, die das Thema „Frauenleben in einer Hafenstadt“ in Vergangenheit und Gegenwart ins Zentrum stellen. Dazu berichteten Frau Dr. Sommer (Leiterin des Kultur- und Stadthistorischen Museums), Frau Dr. Claudia Kleinert (Leiterin des Fachbereichs kulturelle Bildung bei der VHS), Frau Leyla Özmal (Leiterin des Referats für Integration/ Integrationsbeauftragte der Stadt Duisburg) und natürlich Frau Freer ausführlich von den Projekten.
Veranstaltungen des Frauenkulturfahrplans:
Hafenrundfahrt
Museumsführung
Stadtrundfahrt
Kartenspiel „Ruhrweiber“
Last but not least stellte Doris Freer das Kartenspiel „Ruhrweiber“ vor, das eigens für die Kulturhauptstadt RUHR.2010 von den Gleichstellungsstellen der Ruhrgebietsstädte entwickelt wurde. Zum Abschluss gab es noch Gelegenheit zum Gedankenaustausch bei Kaffee und Kuchen im Mercatorzimmer des historischen Duisburger Rathauses.
Text, Fotos und Video: Frank-M. Fischer





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