Olaf Metzel. Noch Fragen? eröffnet im Museum Küppersmühle
Olaf Metzel (1952 in Berlin geboren) hatte nicht die Absicht etwas Langweiliges zu wiederholen als er zusagte, für das Ruhrgebiet tätig zu werden. Auch wenn es anders kam, als es sich so mancher vorstellte oder Zitat „die Polizei erlaubte“ – Metzel möchte die Region mit den Möglichkeiten des Künstlers von Außen, also im klassischen Sinne und spontan sehen und verstehen. „Ein Künstler hat mehr fragen als Antworten“.
Seine ausgestellten Werke die aus Skulpturen, Rauminstallationen und einer Auswahl von Zeichnungen bestehen, sind eine Synergie aus Älteren und neuen, speziell für diese Ausstellung angefertigten, Rauminstallationen, die unter dem Titel „Noch Fragen?“ in dieser Zusammenstellung einmalig sind und vom 26. Februar bis zum 24. Mai im MKM Museum Küppersmühle für Moderne Kunst und dem Stiftung Wilhelm Lehmbruck Museum ausgestellt werden.
Es geht um Aggression, Ästhetik der Gewalt, Medien, Sport und dem immer knapper werdenden Rohstoff Bildung. Beispiele für die punktgenaue, sozial kritische Erfassung und künstlerische Auseinandersetzung mit dem Zeitgeist und RUHR.2010, sind die Rauminstallation „ichhasseschule“, die Auseinandersetzung mit Medien, in Form von zusammengeknüllten, an einen Müllhaufen erinnernde, Bildzeitungen in Plastik gehüllt, oder seinem vor kurzem erschaffenes Werk Hartz IV wird 5.
Olaf Metzel schafft es ohne Worte, Begriffen wie RUHR.2010 und Kulturhauptstadt ein starkes Gewicht zu verleihen. Unbedingt ansehen.
Christoph Müller-Girod





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