SchachtZeichen für Duisburg vorgestellt
In einer Pressekonferenz stellten am Mittwoch, 19. Mai 2010 Dr. Söke Dinkla, Leiterin des Kulturhauptstadtbüros Duisburg, Dr. Volker Bandelow, Projektautor “Schachtzeichen” und Norbert Maul, Geschäftsführer der ARGE Duisburg. sowie viele Duisburger Beteiligte das Programm SchachtZeichen und die Standorte der Ballons vor.
Um 12 Uhr steigen ca. 350 monumentale, gelbe Ballone in die Luft. Diese werden als „SchachtZeichen“ vom 22. bis zum 30. Mai 2010 im Rahmen des gleichnamigen Kulturhauptstadt RUHR.2010-Projekts die Standorte ehemaliger Zechen und Bergwerke überall im Ruhrgebiet markieren. Getreu dem Motto „Wandel durch Kultur, Kultur durch Wandel“ sind die Ballone sowohl Zeichen für die alte Metropole der Kohle und des Stahls, als auch für das „neue“ Ruhrgebiet, das aus dem Strukturwandel der vergangenen Jahrzehnte hervorgegangen und noch heute im Wandel inbegriffen ist.
An diesem spektakulären Projekt wird sich Duisburg mit 18 eigenen SchachtZeichen an verschiedenen Standorten beteiligen. Von Rumeln über Rheinhausen bis Meiderich und Neumühl: In diesen und zahlreichen weiteren Duisburger Stadtteilen werden von Samstag an die gelben Ballone über ehemalige Schächte und Bergwerke am Himmel schweben und so die ehemaligen Wahrzeichen Duisburgs eine Woche lang in den Fokus rücken. Ermöglicht wird dies dank der tatkräftigen und finanziellen Unterstützung von Standortbetreibern, Volunteers und Sponsoren, deren Spektrum so weit reicht wie dasjenige der Duisburger SchachtZeichen-Standorte: Mit dabei sind die Freiwillige Feuerwehr, der Kleingartenverein Schacht 3 e.V., die Firmen Air Liquide, H
aniel und Duisport, die RAG Bildung und die Städtische Förderschule am Rönsbergshof – um nur einige zu nennen.
Mehrere Standorte werden von engagierten Volunteers der ARGE Duisburg unter der Federführung von Geschäftsführer Norbert Maul betreut. Diese wurden – ebenso wie alle insgesamt etwa 51 Helferinnen und Helfer – zuvor im Befüllen, Herauf- und Herunterlassen der Ballone geschult. Denn sowohl bei Unwetter als auch bei Dunkelheit müssen die Ballone eingeholt werden – außer bei den NachtSchachtZeichen am 24. und 29. Mai, wenn sie von 22 bis 1 Uhr erleuchtet am Nachthimmel schweben.
Neben dem eindrucksvollen Anblick der Ballone erwarten die Besucherinnen und Besucher der Duisburger Standorte verschiedene Veranstaltungen, die von Duisburger Bürgerinnen und Bürgern in Eigenregie organisiert werden.
Das Programm
Zu den Highlights gehören viele verschiedene Aktionen: Am Standort Wilhelmine-Mevissen in Rumeln, der von der Freiwilligen Feuerwehr Rumeln-Kaldenhausen betreut wird:
27.05.2010, ab 11 Uhr: Dort werden „Mini-Schachtzeichen“ von Kinder des Kindergarten St. Marien aus Rumeln-Kaldenhausen bemalt.
24.05.2010, ab 18 Uhr: Eine „Baumpflanzaktion“ des Runden Tischs Rumeln-Kaldenhausen.
In Neuenkamp am ehemaligen Schacht Diergardt 3, findet unter der Schirmherrschaft von Bürgermeister Manfred Osenger gemeinsam mit dem Sportverein Blau-Weiß Neuenkamp ein vielfältiges Veranstaltungsprogramm statt:
27.05.2010 um 11 Uhr: Sternenmarsch der Kinder vom Schulhof der GGS Lilienthalstraße zum Schachtzeichen mit anschließendem Luftballonwettbewerb.
In Duisburg-Untermeiderich veranstaltet die Förderschule Rönsbergshof auf ihrem Grundstück am Standort Bergwerk Westende ein buntes Schulfest unter dem SchachtZeichen-Ballon.
>> Überblick Programm Schacht Wilhelmine-Mevissen, Rumeln
>> Überblick Programm Schacht Diergardt 3, Neuenkamp
>> Überblick Programm Schacht Westende, Untermeiderich
Standorte in Duisburg:
Zu den Unterstützer und Betreuern des Projektes SchachtZeichen in Duisburg gehören unter anderem Norbert Maul von der ARGE Duisburg, Projektautor Volker Bandelow, Dr. Bernhard Weber-Brosamer vom Haniel Museum, Andrea Feige von Air Liquide, Udo Dötsch von der Freiwilligen Feuerwehr Rumeln-Kaldenhausen, Thomas Ossenkopp, Leiter der RAG Bildung Duisburg-Rheinhausen, Bürgermeister Manfred Osenger, Christoph Thünemann, General Manager Corporate Communications & Environment von HAVI-Logistics, Hakki Askin von „ZUKUNFT Industrie und Werkzeugmaschinen Handels GmbH, Klaus-Peter Vetter, Geschäftsführer Kreis Handwerkerschaft Duisburg, Hans-Dieter Hamacher, Vorsitzender des Kleingartenvereins, Silvia Pohle, Schulleiterin Städt. Förderschule am Rönsbergshof, Bernd Reuther und Julia Crefeld von Duisport, Karl Hans Mennemann von Blau-Weiß Neuenkamp, Reinhard Walter, Geschäftsführer von Güterkraftverkehr A. Werner GmbH, Dr. Horst Martin Stöcker, Geschäftsführer der Firma Stöcker Beton, Cornelia Schlüpen und Dirk Franke von der AWO-Integrations gGmbH.






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