!SING – Day of Song am 5. Juni – Ansteckender Sängervirus: Großproben in Duisburg

Allein die Auflistung der teilnehmenden Chöre ist beeindruckend – die Stücke, die an diesem Morgen im Theater Duisburg geprobt werden auch. Von Händels berühmten „Halleluja“ aus dem Messias über den Zigeunerchor aus Verdis „Troubador“ bis hin zu „Let it be“ von den Beatles. Steven Sloane begrüßt die unzähligen Sänger und Sängerinnen mit der Bemerkung, dass er heute kurz als Tenor ohne hohen Töne mitsingen wird – kurz deswegen weil noch zwei andere Proben auf ihn warten.

Es grassiert der ansteckende Sängervirus, der einen Vorgeschmack gibt auf das, was am 5. Juni 2010 im Ruhrgebiet stattfinden wird. Eine Menge Vorarbeit haben die Chorleiter geleistet, die Feinabstimmung findet an diesem Vormittag statt. Die vielen Taktwechsel der Grönemeyer-Hymne „Komm zur Ruhr“ etwa müssen noch etwas austangiert werden. „Nicht zu früh in die Pause“, lauten die Anweisungen und vor allem: „Liebe Bässe, das ist hier das einzige Mal, dass sie ein Solo haben – nutzen Sie das auch aus.“ Was die tiefen Männerstimmen bei der Wiederholung dann auch tun.

Neben „Komm zur Ruhr“ wird am 5. Juni 2010 um 12:10 Uhr das Steigerlied gesungen werden. Der zentrale Ort für diese Aktion ist die Theatertreppe am König-Heinrich-Platz in Duisburg. Ab 16:30 Uhr an wird der Gesangsvirus dann ganz Duisburg anstecken – natürlich besonders in Duisburg-Ruhrort, wo im Garten der St.-Maximilian-Kirche „Wassermusik und Hafenmelodien“ zu hören sein werden.

Text: Christian Spließ
Videos und Fotos: Frank-M. Fischer

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