Sankt-Johann-Straße / Saarbrücker Straße
Duisburg-Hochfeld
1. Januar – 31. Dezember 2010
Der Eintritt ist frei.
Besuchstermine nach Vereinbarung: besucher@2-3strassen@eu
2–3 Straßen
Eine Ausstellung von Jochen Gerz in Städten des Ruhrgebiets
Jochen Gerz lädt im Kulturhauptstadtjahr Menschen ein, für ein Jahr Wohnungen in Duisburg, Mülheim an der Ruhr und Dortmund mietfrei zu bewohnen. Insgesamt haben sich 1.405 Personen aus allen Teilen der Welt beworben, Teilnehmer dieses ungewöhnlichen Kunstprojektes zu werden.
In Duisburg hat die gemeinnnützige Baugesellschaft GEBAG in der Sankt-Johann-Straße und in der Saarbrücker Straße Wohnungen bereitgestellt, in die die ersten Mieter im Oktober 2009 bereits eingezogen sind. Beide Straßen in Duisburg-Hochfeld zeichnen sich durch ihre scheinbare Normalität aus. Es sind Straßen, wie man sie in jeder Stadt des Ruhrgebiets findet.
Die neuen Mieter treten mit ihrer kulturellen und kreativen Präsenz in einen Austausch mit den alten Bewohnern. Das Ziel ist, durch das Miteinander die soziale Situation vor Ort zu verändern. Als Zeugnis und Ergebnis dieses Prozesses schreiben die neuen und die alten Bewohner während des Jahres einen gemeinsamen Text über ihr Leben im Ruhrgebiet. Es ist ein Text von Kreativen aus allen Schichten und Bereichen der Gesellschaft, der Ideen, Beobachtungen, Gedanken und Geschichten enthalten wird, die überraschen. Das Manuskript wird in einem Literaturverlag veröffentlicht.
Besucher ausdrücklich erwünscht
Sie wollen die Ausstellung 2-3 Straßen besuchen? Sie wollen die Veränderung der Straße miterleben? Sie wollen -Autorinnen und Autoren kennen lernen? Sie wollen selber mitschreiben am Text?
Willkommen in 2-3 Strassen! Der Eintritt ist frei.
Besuchstermine nach Vereinbarung. Anmeldung: besucher@2-3strassen.eu.
Jochen Gerz ist einer der international bekanntesten und wichtigsten deutschen Künstler der Gegenwart. Mit seinen Arbeiten im öffentlichen Raum hat er das Verhältnis zwischen Kunst und Betrachter radikal verändert. Jochen Gerz lässt die meist passiven Betrachter von Kunst in »2–3 Straßen« selbst zu Wort kommen. Sie werden zu Autoren, die ihre eigenen Gedanken formulieren und so das Kunstwerk erschaffen.
RUHR.2010, Stadt Duisburg, Kulturhauptstadtbüro, Mülheim, Stadt Dortmund, Staatskanzlei NRW, Ministerium für Bauen und Verkehr NRW, Ministerium für Wirtschaft, Mittelstand und Energie NRW, NRW KULTURsekretariat (Wuppertal), gefördert durch Kunststiftung NRW, GEBAG, Entwicklungsgesellschaft Duisburg (EGDU)

