Heike Mutter und Ulrich Genth
»Tiger & Turtle – Magic Mountain«, Entwurf für die Landmarke Angerpark, Duisburg 2010 Stadt Duisburg in Zusammenarbeit mit bk2a architektur, Köln, Arnold Walz, designtoproduction, Stuttgart, ifb frohloff staffa kühl ecker, Berlin

Fertigstellung: Herbst 2010

Landmarke Angerpark

Tiger & Turtle – Magic Mountain

Mit der neuen Großskulptur »Tiger & Turtle – Magic Mountain« von Heike Mutter und Ulrich Genth baut die Stadt im Duisburger Süden eine eindrucksvolle neue Landmarke für das Ruhrgebiet. Die in ihrer Form an eine Achterbahn erinnernde Skulptur wird auf der Heinrich-Hildebrand- Höhe in dem 2008 eröffneten Landschaftsbauwerk Angerpark errichtet.

Heike Mutter und Ulrich Genth schaffen mit ihrer Arbeit ein bemerkenswertes Bild für die neue, eigenwillige Metropole. Mit ihrer geschwungenen Form krönt die Skulptur die Spitze der Halde und nimmt ihre spiralförmigen Windungen in die Höhe auf. Aus der Ferne betrachtet, verspricht die metallisch schimmernde Form der Bahn auf dem »Magic Mountain« das Erlebnis außergewöhnlicher Beschleunigung. Näher gekommen, können die Besucher die Skulptur zu Fuß erobern. Sie folgen den Windungen der Achterbahn und nehmen die umgebende Landschaft aus unterschiedlichen Perspektiven wahr. In einer Höhe von 18 Metern eröffnet sich ihnen ein eindrucksvoller Blick über den Rhein.

Mit den Materialien Stahl und Zink entsteht ein historischer Bezug zum Standort, an dem einst Zink hergestellt wurde und an dem mit Krupp Mannesmann ein wichtiges stahlverarbeitendes Unternehmen angesiedelt ist. »Tiger & Turtle – Magic Mountain« wird ein Ort des Vergnügens, sowohl für diejenigen, die ihn aktiv erobern, als auch für die aus der Ferne schauenden Anwohner und Besucher. Nachts ist die Skulptur mit ihren rasanten Windungen hell erleuchtet. Die neue Duisburger Landmarke wird der Licht- und Landmarkenkunst im Ruhrgebiet eine neue Wendung geben.

RUHR.2010, Stadt Duisburg, Kulturhauptstadtbüro, Amt für Stadtentwicklung und Projektmanagement, Amt für Umwelt und Grün. Dieses Projekt wird von der Bezirksregierung Münster aus Mitteln des Ökologieprogramms im Emscher-Lippe-Raum des Ministeriums für Umwelt und Naturschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz des Landes NRW gefördert.