Innenhafen und Salvatorkirche, Duisburg
24. – 26. September 2010: Duisburg

Öffnungszeiten:
20:30 Uhr bis 24:00 Uhr

Weitere Standorte:
03. – 11.09.:
Hagen und Dortmund (Hengsteysee)
03. – 26.09.:
Essen (Baldeneysee)
10. - 17.09.:
Bochum (Sternwarte und Stanzwerk)
ab 17.09. permanent:
Witten (Burgruine Hardenstein)
10. - 18.09.:
Hattingen (an der alten Ruhr)
17. – 19.09.:
Mülheim (Innenstadt an der Ruhr)
24. – 26.09.:
Duisburg (Innenhafen und Salvatorkirche)

26. September, ab 20 Uhr
Duisburger Innenhafen
Abschlussfest „KulturKanal“ und "Ruhrlights: Twilight Zone"

Ruhrlights: Twilight Zone

Internationale Lichtkunst an der Ruhr

Das internationale Lichtkunstfestival „Ruhrlights: Twilight Zone“ unternimmt einen Perspektivwechsel und lädt die Ruhr mit neuen Energien auf. International renommierte Künstler wie Peter Kogler, Yves Netzhammer, Siegrun Appelt, Tatzu Nishi, Modulorbeat, Andreas M. Kaufmann, Xavier de Richemont, Klaus Obermaier,  Mader Stublic & Wiermann und Manuel Schroeder (im Rahmen von TWINS) spüren Orte mit besonderen Atmosphären auf und machen sie zu Resonanzräumen des Neuen. Sie rücken den Naturraum am Wasser in ein anderes Licht und machen die Verbindungen einer der größten regionalen Kulturhauptstädte Europas sichtbar.

In den letzten Jahren sind an der Ruhr besondere Orte entstanden, die sich die Menschen mit großer Energie immer wieder neu aneignen und damit ein Stück einer neu erfundenen Identität beschreiben. Ein Beispiel für diese Verwandlung ist der Duisburger Innenhafen, dessen alltägliches Bild die Künstler verändern. Sie arbeiten mit dem Zustand zwischen Licht und Dunkelheit, der eine ganz besondere Atmosphäre schafft, eine emotionale Dimension, die nicht in Sprache zu überführen ist. So beschreibt die „Blaue Stunde“ den Zustand der Dämmerung zwischen Sonnenuntergang und nächtlicher Dunkelheit. In der Romantik steht sie für die Sehnsucht nach dem Unendlichen und der Überschreitung von Grenzen. Die Künstler errichten erstmals begehbare Lichtarchitekturen auf dem Wasser, sie schaffen atmosphärische Lichträume im „Garten der Erinnerungen“, setzen prominente Architekturen, wie die neue Uferpromenade vor dem entstehenden Eurogate, in rhythmische Lichtbewegungen und inszenieren repräsentative Gebäude wie die Salvatorkirche.

Programm: 24. September 2010 (Eröffnung)
Programm: 25. September 2010
Programm: 26. September 2010 (Abschlussfest “Ruhrlights: Twilight Zone” / “KulturKanal”)

Nach seinem Auftakt im Jahr 2008 setzt das Lichtkunstfestival in diesem Jahr einen thematischen Schwerpunkt: „Twilight Zone“ bezieht sich auf den aktuellen Zustand der Schwebe, in dem sich viele Orte in der Region befinden. In einer programmatischen Partnerschaft der Städte Duisburg, Mülheim an der Ruhr, Essen, Hattingen, Bochum, Witten, Dortmund und Hagen wird die Ruhr, der Namen gebende Fluss des Ruhrgebiets, durch die Kraft der Kunst in einen Zustand versetzt, der die Entstehung des Neuen möglich macht.

Zum Abschluss am 26. September finden die nördliche Wasserstraße, der Rhein-Herne-Kanal, der sich im Kulturhauptstadtjahr in den KulturKanal verwandelt, und die Ruhr am Duisburger Innenhafen zusammen und feiern ein gemeinsames Abschlussfest. Mit multimedialen Performances und mobilen Konzerten der Duisburger Philharmoniker beginnen die Bilder des Neuen bleibende Eindrücke in unserem Gedächtnis zu hinterlassen.

TWINS, Städte Duisburg, Mülheim an der Ruhr, Essen, Bochum, Hattingen, Witten, Hagen, Dortmund, Goethe Institut, Kunstakademie Vilnius, Contemporary Art Center Vilnius, Staatskanzlei NRW, Wirtschaftsbetriebe Duisburg, Salvatorkirche, Pro Helvetia, Kölbl & Kruse, RUHR.2010