11. – 26. September 2010

Temporäre Stadt an besonderen Orten

Die Arbeit »Wetterumschwung in Duisburg – Neues Klima in der Innenstadt« der angehenden Raumplanerinnen Anna Lerch und Mavie Lakenbrink beschäftigt sich mit der bisher fehlenden Verknüpfung der beiden prominenten Stadtbereiche Innenstadt und Innenhafen. Die Verkehrsschneise Steinsche Gasse mit derzeit trennendem Charakter wird daher als potenzieller »Shared- Space«-Bereich geprüft, um so den Besuchern der Innenstadt eine attraktive Querung zum Burgplatz und Innenhafen zu bieten. Mit auffälligen Markierungen der Straße, geänderten Verkehrsregeln und einer Reduzierung der Verkehrsmengen durch Umleitungen wird dieser gemeinsam zu nutzende Verkehrsraum entwickelt. Gestalterische Veränderungen schärfen zugleich den Blick auf den Burgplatz als zentralen Bereich inmitten des Zentrums. Die Arbeit setzte sich in »Temporäre Stadt an besonderen Orten – Interkultureller Dialog der Kulturhauptstädte 2010«, einem Wettbewerb mit Teilnehmern aus allen drei Kulturhauptstädten 2010 aus Ungarn, der Türkei und Deutschland, durch.

RUHR.2010, Stadt Duisburg, Stadtentwicklungsdezernat, Kulturhauptstadtbüro, Technische Universität Dortmund, Rheinisch-Westfälische Technische Hochschule Aachen, Universität Siegen, Yildiz University, Bilgi University, MA University of Pécs, Landesinitiative StadtBauKultur NRW.